Vorträge

Großer Vortragssaal

Underachievement bei Erwachsenen

Isabelle von Linden |

In diesem Vortrag beleuchtet Isabelle, wie es trotz vorliegender Hochbegabung (HB) nicht zu einer erkennbaren Leistung kommen kann, die man aufgrund der HB erwarten würde. Ein Zustand, unter dem die Betroffenen -zu recht- sehr leiden können, während das Umfeld „keine Ursachen“ erkennen kann. Gerade diese Ursachen werden beleuchtet, innere wie äußere, und aufgezeigt, welche Möglichkeiten es geben kann, Einfluss darauf nehmen zu können, man selber und das Umfeld. Es werden Merkmale aufgezeigt, die auf eine HB hindeuten könnten, die sich nicht in Leistung und Tests zeigt. Die Referentin setzt dabei die ganzheitlichen Charaktermerkmale von HB als bekannt voraus, da dieser Vortrag der dritte einer Gesamtreihe ist, und es außerdem die Zeit sprengen würde. ;-) Isabelle hat sich auf „Hochbegabung im Erwachsenenalter“ spezialisiert, wird also in diesem Vortrag nicht auf Kinder und Jugendliche eingehen. Herzlich willkommen sind namentlich Underachiever und Therapeuten aller Arten, um ein Gespür für unerkannte HBs weiterzuentwickeln. Und alle anderen auch. ;-)

Die Teilnehmerzahl dieses Vortrags ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter https://db.mensa.de/edetail?mpn=Events&eid=2423306700002

10:00 - 12:00 Uhr

 

Spätberufene Hochbegabte: die Reset-Taste finden

Heinz-Detlef Scheer | Dipl.-Psych.

Spätberufene Hochbegabte: die Reset-Taste finden
Was passiert mit einem Menschen, der jahrzehntelang glaubte, er sei ganz normal oder eher etwas weniger begabt als andere, langsamer und etwas schwer von Begriff, „nicht ganz von dieser Welt“, der glaubte, er könne die soziale Zuwendung seiner Mitmenschen nur erreichen, indem er sich (gnadenlos) anpasste und dadurch ständig unterfordert war, um nur einige mögliche Phänomene zu nennen… Was passiert mit solch einem Menschen, wenn er plötzlich erfährt, dass er nicht „schwer von Begriff, sondern ganz im Gegenteil „hochbegabt“ ist“? Gibt es eine Reset-Taste für das eigene Leben? Die „eigene Biographie 2.0“ sozusagen? Ist es die „Vertreibung ins Paradies“, wie eine Kundin es ausdrückte?

12:30 - 14:00 Uhr

 

Jenseits des „Sensibelchens“ – Feinere Wahrnehmung als Persönlichkeitsmerkmal

Dr. Michael Jack |

An einer hohen Geräuschempfindlichkeit merkt man es meist am deutlichsten: Irgendwie ist man anders. Weniger belastbar; sehr darauf bedacht, Phasen des Rückzugs, des Allein-Seins zu haben. Jeder Fünfte ist eine solche hochsensible Person (HSP), die so intensiv wahrnimmt, dass diese Wahrnehmung schnell zur Belastung wird. Andererseits erleben diese Menschen, denen die Natur ein hochempfindliches Nervensystem mitgegeben hat, Momente intensiven Genusses, sind häufig tiefsinnig, gründliche und gewissenhafte Denker oder künstlerisch hochbegabt. Kummer verursacht diese Temperamentseigenschaft vor allem dann, wenn man um sie nicht weiß und versucht, ein Leben zu führen, das nicht auf sie angepasst ist. Das kann – z. T. nach Jahrzehnten – zu psychosomatischen Erkrankungen führen, die Ärzte und Psychologen nicht recht einzuordnen wissen. Schon vorher können Betroffene einen diffusen Anpassungsdruck spüren oder das Gefühl haben, sie seien „auf dem falschen Stern“. Wissen um die eigene Hochsensibilität kann von diesem Anpassungsdruck befreien und es ermöglichen, Bewältigungsstrategien für belastende Situationen zu entwickeln.

14:30 - 16:00 Uhr

 

 

 

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