Vorträge, Workshops und Spiel

Tag des Butterbrotes, der internationale Sprich-wie-ein-Pirat-Tag oder aber auch der Welt-Tollwuttag – der Gedenk- und Aktionstage gibt es einige! Mensa führt hingegen den Tag der Intelligenz (TdI) durch. Da wollen wir als offene Organisation in eigener Sache werben und informieren. Sowohl für Interessenten als auch Mitglieder gibt es Informationen zum Thema „Intelligenz“ in sämtlichen Facetten.

Notier dir also für Köln den Sonntag, 4. Oktober 2015! Veranstaltungsort ist wie in den Vorjahren das Haus "St. Georg" in der Südstadt. Bewährt beginnen wir in lockerer und leckerer Runde ab 10.00 Uhr mit einem Brunch (Anmeldung nötig; unter https://db.mensa.de/edetail?mpn=Events&eid=2420606700002 ). Du kannst alte Freunde oder neue Bekannte treffen, gemütlich plaudern und dich am reichgedeckten Buffet bedienen. Und deine Bekannten, Freunde und Familie sind beim TdI sowieso auch herzlich willkommen. Keiner wird nach dem IQ gefragt – und würde ja, wie dir bekannt ist, auch keine Antwort bekommen.

Nach der Stärkung lockt im 1. Obergeschoss ein Infostand zum Thema Hochbegabung, zu Mensa selbst, aber in diesem Jahr auch zu Beratungsangeboten in Köln und Umgebung für Hochbegabte aller Altersklassen. Eine erste Übersicht findest du unter http://www.hbseite.de/. Diese Personen werden für Fragen und eine (kostenlose) Kurzberatung zur Verfügung stehen. Die beliebte Nerd-Eckesorgt evtl. für Sentimentalität, wenn die Rechner aus der IT-Steinzeit zum Leben erweckt werden.

Den Hauptteil des gesamten TdI bildet das Vortragsprogramm. Dieses findest du ebenfalls im 1. OG des Hauses St. Georg. Dabei geht in diesem Jahr unter anderem um die Frage, warum auch und gerade Hochbegabte im Schulalltag oder in späteren Prüfungssituationen oft versagen und zu sogenannten Underachievern werden. Zudem soll die besondere Situation von Menschen erläutert werden, die erst spät als Hochbegabte erkannt werden – mit den entsprechenden Tipps, damit souverän umzugehen. Im dritten Vortrag geht es um den Zusammenhang zwischen Hochintelligenz und Hochsensibilität. Im Folgenden die Infos und Links:

 

 

Vorträge
(Großer Vortragssaal)
IQ-Tests und Workshops
(Raum „Rigoberta Menchú“)
Spielezimmer mit Nerdecke
(Raum „Franziskus“)
10:00 - 12:00 Isabelle von Linden
Underachievement bei Erwachsenen
In diesem Vortrag beleuchtet Isabelle, wie es trotz vorliegender Hochbegabung (HB) nicht zu einer erkennbaren Leistung kommen kann, die man aufgrund der HB erwarten würde. Ein Zustand, unter dem die Betroffenen -zu recht- sehr leiden können, während das Umfeld „keine Ursachen“ erkennen kann. Gerade diese Ursachen werden beleuchtet, innere wie äußere, und aufgezeigt, welche Möglichkeiten es geben kann, Einfluss darauf nehmen zu können, man selber und das Umfeld. Es werden Merkmale aufgezeigt, die auf eine HB hindeuten könnten, die sich nicht in Leistung und Tests zeigt. Die Referentin setzt dabei die ganzheitlichen Charaktermerkmale von HB als bekannt voraus, da dieser Vortrag der dritte einer Gesamtreihe ist, und es außerdem die Zeit sprengen würde. ;-) Isabelle hat sich auf „Hochbegabung im Erwachsenenalter“ spezialisiert, wird also in diesem Vortrag nicht auf Kinder und Jugendliche eingehen. Herzlich willkommen sind namentlich Underachiever und Therapeuten aller Arten, um ein Gespür für unerkannte HBs weiterzuentwickeln. Und alle anderen auch. :-) Die Teilnehmerzahl dieses Vortrags ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter https://db.mensa.de/edetail?mpn=Events&eid=2423306700002.
12:00 - 17:30
Infostand mit Nerdecke
Am Infostand gibt es generell Informationen zu Mensa in Deutschland sowie zum Thema Hochbegabung in allen Facetten. Ein Netzwerk von Psychologen mit Schwerpunkt Hochbegabung bietet zudem Informationen zum Umgang sowie eine kostenlose Ersttinformation an. In unserer beliebten Nerd-Ecke, die es auch dieses Jahr wieder geben wird, werden Computer aus den 70er bis 90er Jahren zu sehen sein.
12:30 - 14:00 Heinz-Detlef Scheer
Spätberufene Hochbegabte: die Reset-Taste finden
Spätberufene Hochbegabte: die Reset-Taste finden Was passiert mit einem Menschen, der jahrzehntelang glaubte, er sei ganz normal oder eher etwas weniger begabt als andere, langsamer und etwas schwer von Begriff, „nicht ganz von dieser Welt“, der glaubte, er könne die soziale Zuwendung seiner Mitmenschen nur erreichen, indem er sich (gnadenlos) anpasste und dadurch ständig unterfordert war, um nur einige mögliche Phänomene zu nennen… Was passiert mit solch einem Menschen, wenn er plötzlich erfährt, dass er nicht „schwer von Begriff, sondern ganz im Gegenteil „hochbegabt“ ist“? Gibt es eine Reset-Taste für das eigene Leben? Die „eigene Biographie 2.0“ sozusagen? Ist es die „Vertreibung ins Paradies“, wie eine Kundin es ausdrückte?
13:00 - 14:30 Almut Jonas
IQ-Test 1
Testgebühr: 49 €, Mindestalter: 14 Jahre. Für die Teilnahme am IQ-Test ist eine vorherige Anmeldung im Internet erforderlich (zur Anmeldung auf "IQ-Test 1" klicken).
14:30 - 16:00 Michael Jack
Jenseits des „Sensibelchens“ – Feinere Wahrnehmung als Persönlichkeitsmerkmal
An einer hohen Geräuschempfindlichkeit merkt man es meist am deutlichsten: Irgendwie ist man anders. Weniger belastbar; sehr darauf bedacht, Phasen des Rückzugs, des Allein-Seins zu haben. Jeder Fünfte ist eine solche hochsensible Person (HSP), die so intensiv wahrnimmt, dass diese Wahrnehmung schnell zur Belastung wird. Andererseits erleben diese Menschen, denen die Natur ein hochempfindliches Nervensystem mitgegeben hat, Momente intensiven Genusses, sind häufig tiefsinnig, gründliche und gewissenhafte Denker oder künstlerisch hochbegabt. Kummer verursacht diese Temperamentseigenschaft vor allem dann, wenn man um sie nicht weiß und versucht, ein Leben zu führen, das nicht auf sie angepasst ist. Das kann – z. T. nach Jahrzehnten – zu psychosomatischen Erkrankungen führen, die Ärzte und Psychologen nicht recht einzuordnen wissen. Schon vorher können Betroffene einen diffusen Anpassungsdruck spüren oder das Gefühl haben, sie seien „auf dem falschen Stern“. Wissen um die eigene Hochsensibilität kann von diesem Anpassungsdruck befreien und es ermöglichen, Bewältigungsstrategien für belastende Situationen zu entwickeln.

 

 

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, wenn Sie kommen wollen: Ja, ich komme!
Bitte klicken Sie nur ein einziges Mal auf diesen Link, auch wenn er auf jeder Seite angeboten wird!